Juhuuu, auf ins neue Jahr und willkommen, 2026! Statt über einen „normalen“ Jahresrückblick, wie ich ihn im letzten Jahr geschrieben habe, habe ich Lust, 2025 mal anders zu reflektieren.

Freu dich auf meine 3 überraschendsten Aha-Momente aus dem letzten Jahr und auf Erkenntnisse dazu, wie wir 2026 davon profitieren werden.

Natürlich wünsche ich mir, dass du dich davon inspirieren lässt und die ein oder andere Erkenntnis auch für dich anwenden kannst – weshalb ich gleich mal ein paar Reflexionsfragen für dich dazu schreibe (nur, wenn du Lust drauf hast).

Schon an dieser Stelle lade ich dich ein, über einen Kommentar unten zu teilen, was dein größtes Aha im letzten Jahr war und was du daraus in dein 2026 mitnehmen möchtest.

Und jetzt viel Freude beim Lesen.

Meine 3 überraschendsten 2025er Ahas im Überblick:

  1. Aha: Mein Club ist längst kein Experiment mehr – und trotzdem weiter meine Spielwiese
  2. Aha: Klassische Strategien funktionieren für mich nicht (mehr)
  3. Aha: Wenn ich begeistert bin, bist du es auch

Aha No. 1: Mein Club ist längst kein Experiment mehr – und trotzdem weiter meine Spielwiese

Vor fast 2 Jahren (am 1. Februar 2024) habe ich meinen Club der Committed Content Creators gestartet. Damals waren wir zu fünft, denn ich hatte die damaligen Absolventinnen meines Mentorings Heldenreise zur Schreibstimme zu einem kostenlosen Start-Monat eingeladen.

Die Idee zu so einem Dranbleibe-Club kam mir einigermaßen spontan, da meine damalige Mentorin, in deren Club ich Mitglied war, ihr Angebot einstellte. Ich dachte mir:

Ok, ich habe echt viel geschafft in den gemeinsamen Co-Workings und habe einiges dazugelernt in den Workshops. Es kann nicht sein, dass damit jetzt Schluss sein soll! Dann starte ich eben meinen eigenen Club.

Und so war klar, dass ich Co-Workings anbieten würde und Workshops, die den Mitgliedern (alles (Teil-)Selbständige bzw. Einzelunternehmer:innen) die Content-Planung und -Creation für ihr Marketing erleichtern würden.

Bei null starten und aufbauen

In den ersten Monaten probierte ich vieles aus, etablierte eine WhatsApp-Community zum Austausch untereinander, fragte die Bedürfnisse der Mitglieder ab, kreierte passende Workshops, gab Feedback in der Text-Sprechstunde, organisierte Quartalsparties zum Feiern unserer Erfolge, schickte wöchentliche Content-Impulse, führte einen Wochen-Checkin und -Checkout ein und öffnete 3 x die Woche meinen Co-Working-Raum.

Nach und nach gesellten sich immer mehr Mitglieder dazu, denn allein die Tatsache, dass man sich bis zu 3 x pro Woche zum Co-Working trifft und dabei ordentlich was geschafft kriegt, ist für viele in ihrem Business schon ein Game Changer (Stichworte: Dranbleiben und Accountability).

Mit den Monaten widmeten wir uns in den Workshops so ziemlich allen Basic-Themen, die in Sachen Content Creation fürs Marketing interessant sind: z. B. Newsletter schreiben, Textformeln anwenden, Bloggen, Storytelling, Content Recycling, persönliche Power-Wörter finden, SEO-Basics, ….

Ich packte fröhlich die Aufzeichnungen und Workbooks in den Member-Bereich zusammen mit anderen Ressourcen … und war so sehr mittendrin, dass ich gar nicht gemerkt habe:

Ich habe eine echt große, wirksame Sache geschaffen.

Wow, ich habe in den letzten Monaten das Herzstück meines Business aufgebaut!

Diese Erkenntnis kam mir tatsächlich erst letzten Frühling (also ca. 1 Jahr nach Start des Clubs) – und auch nur, weil meine Business-Mentorin, mit der ich zu der Zeit arbeitete, mit ganz frischem und analytischen Blick meinte, dass der Club eins der wichtigsten Elemente in meinem Business ist.

Was ich daran so großartig finde:

  • Der Club unterstützt mehrere Menschen gleichzeitig (im Gegensatz zu 1:1-Arbeit, die ich trotzdem nach wie vor liebe).
  • Der Club hilft den Mitgliedern ganz konkret weiter, am Ball zu bleiben mit ihrem Content, mutiger in die Welt hinaus zu gehen und sich zu zeigen und dadurch ganz automatisch mit ihrem Business zu wachsen.
  • Der Club ist ein Netzwerk mit wertschätzenden Menschen, die alle eine wichtige Mission haben und die erkannt haben, dass es gemeinsam einfach leichter geht – und dass sie dabei trotzdem sie selbst bleiben können, ohne sich anzupassen.
  • Der Club ist aus meinem eigenen mutigen Experiment entstanden, denn: Ich hatte bis zu diesem Punkt noch keine Gruppe geleitet, weil ich sehr schlechte Gruppen-Erfahrungen gemacht hatte. Und das Experiment habe ich nur gewagt, weil ich mir von Anfang an gesagt habe: Probier es einfach mal aus. Wenn es zu schwer wird, kannst du es ja auch wieder beenden.

Die Spielwiese bleibt

Mittlerweile habe ich wirklich zu allen wichtigen Content-Themen Workshops und Workbooks für die Club-Mitglieder kreiert und erlaube mir jetzt, in meinen monatlichen Programmen noch freier und kreativer zu sein.

Da ich auch in Metaphysik ausgebildet bin und ganz besonders die Astrologie und ihre Archetypen liebe, habe ich nun begonnen, aktuelle Zeitqualitäten in die Club-Inhalte einzubeziehen.

Und so gibt es z. B. seit ein paar Monaten ein monatliches Cosmic Commitment, bei dem ich den Mitgliedern Infos zur aktuellen astrologischen Saison gebe und ihnen zeige, wie sie damit als Unterstützung in ihrer Content Creation arbeiten können.

Auch die Quartals-Content-Planung hat nun eine astrologische Komponente bekommen (und macht direkt mehr Freude und wird dadurch auch um einiges leichter für die Mitglieder).

Da wir uns aktuell in der Wassermann-Saison befinden, habe ich gestern (als ausgebildeter Coach für Transformational Breath Work) eine Atemreise im Club gegeben, in der der Wassermann als innerer Visionär auftauchte und beim Visionieren für das neue Jahr half (große Begeisterung vonseiten der Teilnehmerinnen).

Und im Februar probiere ich mit den Mitgliedern erstmals ein ganz neues Format aus mit dem Titel: „Erlaube dir mutige Unangepasstheit – Ein Wassermann-Raum für deinen Ausdruck & deinen Content“.

Was ich in 2026 mitnehme:

✨ Wenn ich mir Experimente erlaube und Dinge einfach mal klein starte (ohne sie monatelang zu planen, ewig zu launchen und zu warten, dass „genug“ Leute mitmachen), kann daraus etwas Großartiges, Erfolgreiches entstehen, das Menschen konkret weiterhilft und sie bei ihrer Mission unterstützt.

✨ Wichtig bei so einem Experiment: Gerne mit erstem groben Plan starten und dabei von Anfang an dafür offen sein, dass etwas dazukommt, etwas wegfällt, sich Dinge verändern und Fluktuation etwas ganz Natürliches ist.

✨ Schluss mit Erfolgsdruck und „Genau so muss es werden, sonst habe ich versagt“. Stattdessen spielerisch und neugierig bleiben und flexibel reagieren, wenn ich merke: Hier möchte sich etwas verändern.

✨ Erfolg nicht immer (so wie wir es gelernt haben) ausschließlich nach Zahlen bemessen. Auch Erfahrungen haben einen enormen Wert im Business, denn darauf lässt sich stabil die nächste Stufe aufbauen. Und ja, nicht alle Erfahrungen muss ich selbst machen, aber als Human Design Profil 1/3 kann ich mir ruhig noch mehr davon gönnen (auch, um sie dann an Menschen wie dich weitergeben zu können).

Und du?

❔Welches Experiment möchtest du dir 2026 erlauben – völlig ohne Erfolgsdruck, einfach aus der Freude am Ausprobieren? (Achtung, könnte gut werden.)

❔Welche Idee, welches Angebot oder welches Projekt in deinem Business ist vielleicht längst mehr als ein Experiment – und wartet darauf, von dir als wertvolles Herzstück anerkannt zu werden?

❔Wo hältst du dich aktuell noch zurück, weil du glaubst, es müsse „perfekt“, vollständig oder groß gedacht sein – obwohl ein kleiner, neugieriger Start dir viel mehr Freude und Bewegung bringen würde?

Aha No. 2: Klassische Strategien funktionieren für mich nicht (mehr)

Im April legte mir meine Business-Mentorin nahe, ein Freebie zu kreieren als Funnel für meinen Club. (Nicht falsch verstehen, die Verantwortung für alles, was ich gleich beschreibe, sehe ich komplett bei mir, denn schließlich habe ich Ja zu dieser Idee gesagt.) Mein ursprüngliches Freebie befand sie für viel zu umfangreich. Meine Aufgabe war es also, ein Freebie mit wenig Inhalt zu kreieren (klassische Freebies sollen ja nur Appetithäppchen sein). Am besten nur 3 Videos, die jeweils maximal eine Minute dauern.

Und vielleicht kannst du es dir schon denken:

Ich tat mich wirklich schwer damit, etwas Wirksames zu kreieren, das von vornherein derart begrenzt war.

Ich liebe es einfach, in die Tiefe zu gehen (auch hier lässt mein 1/3er Profil im Human Design grüßen, aber auch meine Skorpion-Sonne), denn Oberflächlichkeit und schnell-schnell empfinde ich oft als irrelevant.

Trotzdem kreierte ich 3 kurze Videos und ein Mini-Workbook und steckte dann aber (typisch Funnel) noch viel Arbeit in die Follow-Up-Mails, die Menschen für meinen Club interessieren sollten.

Ein sicherer Weg, um Freude, Energie und Zeit zu verlieren

Dieser ganze Freebie-Kreationsprozess inklusive technischer Umsetzung zog sich sage und schreibe 3 (!) Monate hin. Und zwar nicht, weil ich furchtbar langsam arbeite. Sondern weil mir die ganze Sache von Anfang an keinen Spaß gemacht hat.

Inzwischen habe ich verstanden, warum das so war:

Begrenzungen, So-macht-man-das-Regeln und klassische Marketing-Strategien tun mir nicht gut. Etwas in mir sträubt sich so sehr dagegen, dass ich über so ein Projekt nicht nur meine komplette Freude verliere, sondern auch meine Energie und entsprechend Zeit.

Und jetzt rate mal, ob dieses Freebie ein Hit war?

Nope. Bis zum heutigen Tag haben sich ganz genau 20 Menschen für dieses Freebie angemeldet.

Was ich in 2026 mitnehme:

✨ Ich darf mir vertrauen, wenn ich spüre, dass ich von Anfang an auf etwas keine Lust habe oder dass es sich im Prozess zäh anfühlt. Ich darf mich dann fragen: Warum ist das so? Ist die Unlust nur eine Vermeidungsstrategie (und es geht nur drum, die Herausforderung mutig anzunehmen)? Oder geht das gegen meine Werte? Halte ich es für unsinnig (auch wenn Gurus sagen, das musst du genauso machen)? Weiß ich intuitiv, dass ein anderer (unkonventioneller) Weg für mich und meine Soulclients besser funktioniert?

✨ Wenn es mir keinen Spaß macht, springt auch bei meinen Soulclients der Funke nicht über. (Dazu mehr im 3. Aha.) Und dann kann ich es auch lassen.

✨ Und trotzdem bleibt für mich mit einer 3. Linie im Human Design Profil wichtig, dass ich auch ausprobiere, was für mich nicht funktioniert. Denn sonst käme ich vielleicht nie auf neue Wege, die mich viel passender zum Ziel führen. (So habe ich z. B. erkannt, dass für mich ein Format, das mehr in die Tiefe geht, besser geeignet ist, um Verbindungen zu meinen Soulclients aufzubauen. Weshalb ich gerade mein neues Buch plane und mich tierisch aufs Schreiben freue.)

Und du?

❔Bei welchen Marketing-Ideen oder Business-Projekten spürst du schon früh inneren Widerstand – und hast diesen bisher übergangen, weil „man das halt so macht“?

❔Woran erkennst du bei dir den Unterschied zwischen echter Vermeidung (z. B. aus Angst vor Wachstum) und einem klaren inneren Nein, weil etwas nicht zu deinen Werten, deiner Arbeitsweise oder deiner Energie passt?

❔Welche Formate, Wege oder Ausdrucksformen machen dir so viel Freude, dass du spürst: Genau hier entsteht Verbindung – auch zu den Menschen, die wirklich zu dir passen?

Aha No. 3: Wenn ich begeistert bin, bist du es auch

Im Oktober hatte ich plötzlich den Impuls, dass ich einen Online-Adventskalender für meine Kund:innen und Follower machen wollte.

Ich hatte große Lust, darin das Thema „magnetisches und Soulclient-basiertes Marketing“ auf verspielte und leichte Weise aufzubereiten. UND ich wollte Menschen zeigen, was für eine Abkürzung das ist, wenn man zur Bestimmung der eigenen Zielgruppe Infos aus dem persönlichen Astro-Chart nutzt (statt sich mühselig einen Kunden-Avatar auszudenken).

Begeistert von der Idee gab ich dem Adventskalender den Namen „Soulclient-Kompass“ und erstellte einen groben Inhaltsplan für die 24 E-Mails. Und dann … lief ich Ende November einfach damit los (erinnert dich das auch gerade an mein 1. Aha oben?).

Da ich jeden Tag die Mail für den kommenden Tag schrieb, fühlte ich mich sehr frei bei der ganzen Sache. (Ok, ja, an manchen Tagen hätte ich mir gewünscht, doch mehr vorbereitet zu haben, um auch mal einen Tag „frei“ zu haben. Aber offenbar gehörten diese Hingabe und das tägliche Commitment dazu.)

Je weiter diese Adventskalender-Reise fortschritt und je mehr Inhalte ich für meine Leute kreierte, desto mehr Freude hatte ich daran, selbst noch tiefer in das Thema einzutauchen und auch bisher von mir unbeachtete Seitenstraßen zu erkunden (sagte ich schon, dass ich ein 1/3er Profil im Human Design habe) – und meine neu gemachten Entdeckungen dann immer direkt im nächsten Türchen zu teilen.

Wenn Begeisterung sich selbst entfacht

Schon in den ersten Tagen bekam ich so wertschätzendes und begeistertes Feedback von den Abonnent:innen, dass mir schnell klar war:

Krass, meine eigene Begeisterung steckt die Leute richtig an.

Es war, als würde sich unsere Begeisterung gegenseitig potenzieren.

Am Ende ist so etwas wie ein E-Mail-Kurs darüber entstanden, wie du ganz einfach mit wenigen Infos aus deinem Astro-Chart Klarheit darüber gewinnst, wie deine Essenz in die Welt strahlt und was dich besonders macht, wie deine Soulclients ticken und mit welchen Worten und welcher Tonalität du sie in deine Welt einlädst und für deine Angebote begeisterst.

Ich bekomme auch jetzt im Januar immer noch Nachrichten von Menschen, denen dieser Adventskalender ganz konkret in ihrem Marketing geholfen hat und die eine große Freude daran hatten, mit mir täglich durch diese Abenteuerwelt von resonanzbasiertem Marketing zu reisen.

Und ich freue mich schon sehr darauf, diese offenbar wertvollen Inhalte schon bald als richtigen Kurs aufzubereiten und noch viel mehr Menschen zur Verfügung zu stellen.

Was ich in 2026 mitnehme:

✨ Ab jetzt frage ich mich bei jeder Idee und jeder Kreation: Habe ich Lust darauf? Inspiriert mich das Thema selbst? Und habe ich vielleicht sogar Spaß daran, selbst noch mehr darüber zu lernen und tiefer zu tauchen? Denn sobald ich diese Begeisterung in mir spüre und mit Hingabe und Commitment an etwas herangehe, kann ich sicher sein: Meine Soulclients werden es lieben. Denn Energie schwingt bei allem mit, was wir als Angebot rausgeben.

✨ Ich brauche ein Thema nicht schon zu 120 % durchdrungen zu haben, um darüber zu schreiben oder dafür ein Angebot zu konzipieren. Ich brauche nur die Bereitschaft, selbst noch tiefer in das Thema einzutauchen – um dann meine Entdecker-Freude und meine neu geborgenen Schätze mit meinen Soulclients zu teilen. Und ich habe das Gefühl, dass genau das die Inhalte nochmal extra spannend macht (klar, weil ich sie dann natürlich auch ganz anders präsentiere, als wenn ich einfach nur etwas runterleiere, das ich schon seit zig Jahren weiß oder mache).

Und du?

❔Bei welchem Thema spürst du gerade echte Begeisterung – so sehr, dass du Lust hast, selbst weiterzuforschen, zu lernen und neue Seitenstraßen zu erkunden?

❔Wo erlaubst du dir gerade noch nicht loszugehen, weil du glaubst, erst „fertig“, vollständig oder 1000-%-Expert:in sein zu müssen – obwohl genau dein Mit-auf-dem-Weg-Sein andere inspirieren könnte?

❔Welche Idee in deinem Business fühlt sich nach Abenteuer, Spielfreude und Hingabe an – und was würde passieren, wenn du ihr 2026 einen Test-Raum öffnest?

Welches meiner 3 Ahas hat dich gerade am meisten berührt?

Teile unten im Kommentar, was dich am meisten inspiriert hat und wo du selbst die stärkste Erkenntnis für dich und dein Business hattest.

Und wenn du Lust hast, gemeinsam mit mir weiter zu erkunden, zu hinterfragen und zu entdecken, was das neue, resonanzbasierte Soulclient-Marketing gegenüber den alten Strategien an Möglichkeiten eröffnet, lade ich dich herzlich ein, Teil meines Newsletters zu werden. Über diesen Link oder das folgende Formular abonnierst du kostenlos meinen Newsletter.